Helicobacter bei Hunde & Katzen - VETSCREEN
Beschreibung
Helicobacter sind Bakterien, die den Magen von Hunden (und auch Katzen) besiedeln können. Viele Tiere zeigen keine Symptome, aber bei empfindlichen oder belasteten Tieren können sie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit oder Gewichtsverlust verursachen.
Für die Diagnostik gibt es zwei Wege, je nachdem, ob man einen direkten Erregernachweis oder eine Bestätigung über Antikörper benötigt.
Helicobacter‑Nachweis im Kot:
Die PCR ist die wichtigste und zuverlässigste Methode, um Helicobacter beim Hund nachzuweisen.
Dabei wird im Kot nach bakterieller DNA gesucht.
Die PCR zeigt:
- ob Helicobacter tatsächlich im Magen‑Darm‑Trakt vorhanden ist
- ob das Tier akut betroffen ist
- ob eine gezielte Behandlung notwendig ist
Vorteile:
- sehr sensitiv und spezifisch
- nicht invasiv
- ideal bei chronischem Erbrechen, Übelkeit, Magenproblemen
Für die PCR reicht eine frische Kotprobe, da Bakterien kontinuierlich ausgeschieden werden.
Kotproben‑Hinweis:
- Eine frische Einzelprobe
- walnussgroße Menge
- Direkt nach dem Absetzen aufnehmen
- Bis zum Versand gekühlt lagern (2–8 °C)
PCR braucht nur eine Probe, weil DNA kontinuierlicher nachweisbar ist.
