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Was versteht man unter tierische Nebenerzeugnisse?

Tierische Nebenprodukte oder Nebenerzeugnisse (Futtermittelverordnung Anlage 2b (zu § 13 Absatz 3 Satz 1), sind ganze Tierkörper, Tierkörperteile getöteter beziehungsweise verendeter Tiere. Auch die Erzeugnisse tierischen Ursprungs einschließlich Eizellen, Embryonen und Samen, die nicht für Zuchtzwecke vorgesehen sind.

Tierische Nebenerzeugnisse gehören auch zu einer guten Hundeernährung. Doch welche sind nun gesund und welche haben in einem qualitativen Hundefutter NICHTS zu suchen?

Zu den hochwertigen tierischen Nebenerzeugnissen gehören Pansen, Lunge, Strossen, Karkassen, Nieren, Hähnchenmägen, Leber, Schlund, Sehnen, Blut und Herz.

Es kommt auf die Deklaration an!

Doch was ist, wenn ihr Futterhersteller lieber Geld verdienen will, als Qualitätsfutter für den Hund herzustellen? Am Preis allein oder an „Premium“-Aufschrift lässt sich die Qualität nicht festmachen.

Diese zu Recht sehr umstrittenen Fleisch-Nebenerzeugnisse sind meist Schlachtabfälle (Verordnung (EG) Nr. 1069/2009) der sogenannten Kategorie 3 – welche für Hundefutter geeignet sind. Wir sprechen hier von einem sogenannten K3-Material. Daneben finden sich hier auch Tierteile, die zwar zum menschlichen Verzehr geeignet sind, für die es jedoch im betreffenden Land wenig Nachfrage gibt, beispielsweise Kutteln, Zunge und weitere Innereien. Es darf ausschließlich zu Tierfutter weiterverarbeitet werden.

In Deutschland ist darüber hinaus die Verfütterung von Fetten aus Geweben warmblütiger Landtiere und von Fischen an Wiederkäuer verboten. Fette aus Geweben warmblütiger Landtiere dürfen in Deutschland auch nicht an andere zur Lebensmittelgewinnung dienende Tiere und Pferde verfüttert werden. K3-Material ist wiederholt Ausgangspunkt für die Lebensmittelskandale rund um das sogenannte Ekelfleisch.

Was gehört zu K3-Material:

  • Küchen- und Speiseabfälle, soweit nicht aus grenzüberschreitendem Verkehr
  • Fische oder andere Meerestiere sowie Fischabfälle (ausgenommen Meeressäugetiere)
  • Ehemalige tierische Lebensmittel, die aus anderen, nicht gesundheitsschädlichen Folgen, z.B. Verpackungsmängeln, für den menschlichen Verzehr nicht mehr bestimmt sind
  • Schlachtkörperteile, die genussuntauglich sind, die jedoch keine Anzeichen einer übertragbaren Krankheit zeigen und die von Tieren stammen, die genusstauglich sind
  • Rohmilch
  • Schalen, Brütereinebenprodukte und Knickeiernebenprodukte von klinisch unauffälligen Tieren
  • Haare, Pelze, Hörner, Schnäbel, Krallen, Federn, Hufe, Wolle, Pelztierkadaver, Därme, Urin, Hirn, Hühnerköpfe, Hühnerfüße, Eierstöcke, Euter, Hoden, Därme, Haut, Schwarte, Gebärmutter, Rückenmark usw. von klinisch unauffälligen Tieren
  • Tierische Abfälle aus der Lebensmittelindustrie
  • überlagertes Fleisch
  • minderwertiges Fleisch
  • Fleisch von Tieren unter erheblicher Stressbelastung
  • Blut von Tieren (nicht von Wiederkäuern), die nach einer Untersuchung in einem Schlachthof geschlachtet wurden
  • Tierische Schlachtkörperteile und Nebenprodukte, die bei der Herstellung von für den menschlichen Verzehr bestimmten Erzeugnissen angefallen sind, und entfettete Knochen und Grieben

Das sollte natürlich auf keinen Fall vorkommen: Ein gutes Hundefutter sollte besonders hinsichtlich des tierischen Anteils verträglich, gut verdaulich und exzellent verwertbar sein. Es ist deshalb ratsam, ein Futter zu wählen, dass die Spreu vom Weizen trennt!

Gute tierische Nebenerzeugnisse, aber keine billigen tierischen Füllstoffe ohne Mehrwert.

Für den Laien ist das aber manchmal ziemlich schwierig zu bestimmen, da ihm das Wissen dazu fehlt. Mit dem nötigen Wissen, muss man das Etikett wirklich genau studieren, um zu wissen, wie es um die Qualität des Futters bestellt ist.

Wie viel Fleisch und wie viele Innereien oder gar Nebenerzeugnisse (Hörner, Felle etc.) enthalten sind, bleibt bei vielen Deklaration unklar. Einige Futtermittel-Hersteller setzen deshalb auf eine offene Deklaration und führen die Einzelfuttermittel wie Fleisch und Innereien einzeln und teils mit Prozentangaben auf.

Die Deklaration der Inhaltsstoffe ist von großer Bedeutung. Hundefutter-Hersteller haben leider sehr viele Freiheiten, wenn es darum die Angabe der Zutaten geht. Die Reihenfolge ist zwar gesetzlich vorgeschrieben, die Bestandteile müssen absteigend nach enthaltenem Anteil angegeben werden, ansonsten gibt es aber nur wenige Beschränkungen, die über Begrifflichkeiten hinausgehen.

Das heißt:

Die Angabe “Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse” reicht völlig aus, um den Grundanforderungen gerecht zu werden.

Die Hersteller sind nicht verpflichtet, genaue Angaben zu den verwendeten Tieren zu machen, auch Anteil und die Zusammensetzung der tierischen Nebenerzeugnisse muss nicht offengelegt werden.

Manche Unternehmen geben sich derartig schmalspurig, weil sie etwas zu verbergen haben. Andere Firmen hingegen machen ungenaue Angaben, weil der industrielle Verarbeitungsprozess keine exakteren Daten erklären lässt. Es gibt aber auch sehr renommierte Hersteller – auch von Spezialfutter, das von sehr vielen Tierärzten empfohlen wird – die generell nur Basisangaben aufs Etikett drucken. Auch hier fehlt es an der Nachvollziehbarkeit und Zweifel können entstehen.

Nur transparente Angaben sorgen für Vergleichsmöglichkeiten und hier sollte Wert gelegt werden. Dies wird meistens von kleineren Herstellern, die ihre Produktion gut im Blick haben, befolgt. Eine offene Deklaration ermöglichst exakte Infos. Die tierischen Nebenerzeugnisse sind dann mit Namen und Prozentzahlen aufgeschlüsselt.

Beispiel: 50 % Muskelfleisch vom Rind, 25 % tierische Nebenerzeugnisse (30 % Leber, 25 % Lunge 20 % Pansen, 15 % Milz, 10 % Nieren) lässt somit keine Frage offen

Verschleierte übliche Deklarationen: 80 % Muskelfleisch (Fleisch, Leber, Herz, Niere, etc.). Wie viel ist nun in diesen 80 % an Fleisch oder an Innereien?

Muskelfleisch (Muskelfleisch ist nicht immer Fleisch im Sinne von Fleisch. Innereien, welche Muskel sind, dürfen zum Muskelfleisch gerechnet werden.

Auch die Anpreisung von 80 % Fleischanteil und mehr!

Hunde benötigen NICHT ausschließlich Fleisch! Im Gegensatz zu Katzen, sind Hunde keine reinen Fleischfresser.

Hierzu schauen wir uns die Geschichte unseres Haushundes näher an.

Bekanntlich stammt der Hund vom Wolf ab. Dieser ist Beutetierfresser, das heißt, er frisst das Beutetier mit „Haut und Haar“, inklusive Mageninhalt und Knochen. Auch räubert er hier und da ein Vogelnest aus und ernährt sich von Gräsern und Früchten.

Ein gesundes Hundefutter besteht somit aus hochwertigem Fleisch, aus tierischen Nebenerzeugnissen = Innereien (Herz, Leber…), Blut, Knochen (Mineralien und Calcium) sowie Gemüse, Obst (Vitamine), Getreide (Ersatzgetreide) und Eiweiß – somit ist der Hund optimal versorgt.