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Infektion mit Giardien (Giardiose)

Die wachsende Labormedizin bringt es immer häufiger an den Tag: Eingesandte Kotproben von Hunden und Katzen, die wegen ständigen Durchfalls in die tierärztliche Praxis kommen, zeigen einen Befall mit Giardien. Gleichzeitig werden Chemotherapeutika empfohlen, die diesen Fieslingen das Garaus machen sollen.

Giardien gehören nicht zu den Bakterien oder Viren, sondern zur Gruppe der Darmparasiten (Einzeller), aber in Massen auftretend und somit hat ihr Wirt dauerhaften Durchfall. Diese Fieslinge erzeugen Entzündungen der Darmzotten und bringen die Nahrungsresorbtion durcheinander. Viele Hunde und auch Katzen haben aber trotz des Einsatzes hochwirk-samer Medikamente immer wieder Giardien. Sie bleiben Ausscheider und damit eine Gefahr für ihre Artgenossen.

Nahezu alle diese Infektionsopfer haben eines gemeinsam:

Sie werden mit Industrienahrung gefüttert, von der ihre Halter lediglich wissen, dass es sich um „Trockenfutter“ oder „Nassfutter“ handelt – ziemlich oft sogar „von Tierärzten empfohlen“. Futter, das als das Beste angepriesen wird, doch wissen Sie was wirklich drin ist oder nur augenscheinlich drin ist? Schon mal überlegt, was Fleisch kostet und das umgerechnet auf den Fleischinhalt eines Trocken- / Dosenfutters. Müsste dann das Futter nach der Angabe des angeblichen Fleischinhaltes nicht teurer sein?!

Das Ergebnis der auffälligen Kotproben wird von den Labors meist so formuliert: „Keine normale Darmflora vorhanden“ oder „Wenig normale Darmflora vorhanden“, dazu die Empfehlung diese oder jene Chemotherapeutika einzusetzen.

Wer in der Literatur der Tierheilkunde „zu Hause“ ist, wird sich erinnern: Eine ungeschädigte und vielfältige Darmflora ist für ein gesundes Leben unverzichtbar: Darmbakterien produ-zieren nicht nur Vitamine, sondern sie leben in einer Symbiose mit dem Darmgewebe. Seine Abwehrfunktion gegenüber krankmachenden Erregern, ihren Toxinen, die Aufnahme von Nahrungsbestandteilen in das Blut ist abhängig von deren Vielzahl und Aktivität. Außerdem bringen sie das Immunsystem „auf Trab“: seine Bildung von Antikörpern und die Vitalisierung des „Memory Effects“: seine Befähigung, auf „bekannte“ Krankheitserreger und seine Toxine sofort massenhaft Antikörper zu produzieren.

Was macht ein Organismus, der „wenig“ oder „keine normale Darmflora“ hat? Er öffnet „Tür und Tor“ allen möglichen Erregern. Der Zusammenhang eines derartigen Zustandsmit der Infektion durch Giardien (und auch anderen Parasiten oder Bakterien) ist unbestreitbar, womit ein Gedanke in den Vordergrund tritt: Die natürliche Darmflora muss erhalten oder wiederhergestellt werden (Darmsanierung).

Der Einsatz von Chemotherapeutika ist mit Vorsicht abzuwägen. Hinzu kommt ein nicht minder wichtiger Aspekt: Die oben erwähnte Nahrung (Trocken- / Nassfutter) ist besetzt mit einer unendlichen Vielzahl von chemischen Stoffen, deren Interaktion auch den Herstellern nicht bekannt ist (es zählt der Profit) – sie haben zweifellos eines gemeinsam: Sie können die Darmflora schädigen und tun das auch bei längerem Gebrauch.

Konsequenz?

Stellen Sie für Ihren Hund nur natürliche Nahrung her, die Sie selbst essen würden, oder füttern Sie sich Trocken- / Nassfutter von Herstellern mit sehr guter Qualität, die sich dafür verbürgt, dass seine Produkte keine Zusatzstoffe oder Sonstiges enthalten. Wichtig ist, die „kaputte“ Darmflora muss renaturiert werden. Schaffen Sie die Voraussetzungen dafür, dass Ihr Hund oder Ihre Katze nicht – auch nicht mit Giardien – infektionsanfällig ist oder bleibt.

Tierärztliches Institut für angewandte Kleintiermedizin

Tierärztliche Gemeinschaft für ambulante und klinische Therapien

Dirk Schrader, Dr. Steven-F. Schrader, Dr. Ifat Meshulam, Rudolf-Philipp Schrader, Dr. Itamar Tsur -Tierärzte-

www.tieraerzte-hamburg.com